In Regensburg gründet sich eine Selbsthilfegruppe „Erwachsene Kinder aus Suchtfamilien“. Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, sind häufig konfrontiert mit Gefühlen wie Ohnmacht, Hilflosigkeit und Überforderung. Sie entwickeln oft Schuldgefühle und ein übergroßes Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Eltern, die sie als sehr wechselhaft erleben. Auch als Erwachsene fällt es ihnen oft schwer, unbeschwert glücklich zu sein und ein unbefangenes Leben zu führen.

Die „Selbsthilfegemeinschaft EKS“ für erwachsene Menschen, die in einer suchtkranken oder anderweitig dysfunktionalen Familie oder Umgebung aufgewachsen sind, richtet sich an Menschen, die sich „freischwimmen“ wollen von den belastenden Erfahrungen ihrer unsicheren Kindheit und Jugend.

Gemeinsam unterstützen sie sich in der Gruppe hin zu einem freien, unbeschwerten und unabhängigen Leben. EKS-Gruppen gibt es bereits in über 40 deutschen Städten und als Online-Meetings.

Nun gründet sich am 22. Oktober abends um 19.30 Uhr in Regensburg eine Gruppe. Interessierte sind herzlich willkommen. Aufgrund der Teilnahmebeschränkungen in den Räumen ist eine Voranmeldung erforderlich.

Nähere Informationen zum Treffpunkt erhalten Sie bei
KISS Regensburg unter
0941- 599 388 610 oder unter
kiss.regensburg@paritaet-bayern.de

Mehr Infos über das EKS-Netzwerk gibt es unter
www.eksev.org


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