Vor fast genau einem Jahr im September starb die kleine Emma in den Armen Ihrer Mutter. Emma wurde nur sieben Jahre alt. Sie starb an DIPG  – einem sehr seltenen Hirntumor. Das diffuse intrinsische Ponsgliom ist ein Tumor, der vor allem bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren auftritt. Der Tumor wächst im Hirnstamm, einer besonders kritischen Stelle. Das ist der Teil des Gehirns, der das Kleinhirn mit dem Rückenmark verbindet und für die Basisfunktionen des Körpers verantwortlich ist. Die Atmung, das Schlucken, alle Muskeln, die Sprache und die Augen – alles wird von hier aus gesteuert. Aus diesem Grund können Tumore dieser Art nicht operativ entfernt werden. Nach der Diagnose leben die meisten Kinder nur noch ein dreiviertel Jahr. Es fehlt bisher an wirksamen Behandlungsmöglichkeiten. Die momentane Standardtherapie ist eine Bestrahlung. Nur zehn Prozent der betroffenen Kinder überleben für zwei Jahre, weniger als ein Prozent überlebt für fünf Jahre.

Es gibt derzeit keine Heilungschancen.

Doris Stahl aus der Nähe von Regensburg wurde Mitte 2019 über die sozialen Netzwerke auf Emmas Schicksal aufmerksam. Auch sie ist Mama einer kleinen Tochter, die an einem Gendefekt, für die es – wie bei DIPG – keine Medikamente gibt, erkrankt ist. Schnell entstand dadurch ein intensiver Austausch und Kontakt der Mütter. So erfuhr Doris aus Erzählungen von Emmas Lieblings-Plüschtierhasen, der sie bei vielen Untersuchungen und Behandlungen begleitet hat. Aufgrund dieser Hasen-Geschichte entstand dann die Idee, mit selbstgenähten „Emma-Hasen“ Spenden zu sammeln, um die Forschung für diese seltene Erkrankung voranzutreiben. In Erinnerung an Emma und daran, wie wichtig die Förderung der Forschung gegen diese gnadenlose Krankheit ist, gründete Doris, mit Emmas Mama Marion und Karin, einer Freundin der Familie Karl, diese private Hilfsorganisation. Bisher konnte das Hasenorganisationsteam in nur 4 Monaten 10 000 Euro Spendengelder sammeln!

Das Geld geht an die Stiftung für Innovative Medizin zur Erforschung kindlicher Hirntumore an der LMU München. Dort forscht Dr. Alexander Beck, der sich auch um Emma und ihre Familie kümmerte, mit seinem Team nach neuen Therapiemöglichkeiten.

Durch die Unterstützung von vielen fleißigen Näherinnen werden individuelle Plüschhasen gefertigt. Die hübschen Hasen werden dann mit einem „Emma-Label“, mit Emmas Original-Unterschrift versehen und machen die Hasen somit erst zu einem echten „Emma- Original“! Gegen eine freiwillige Spende werden diese dann nach der „Bestellung“ versendet. Regelmäßig werden auch besonders zauberhafte Hasen und von prominenten Personen signierte Langohren im Rahmen einer Versteigerung auf Facebook – ein Hase für Emma – angeboten.

Unterstützen:

Machen Sie mit, unterstützen Sie das Forschungsprojekt zu Ehren Emmas und aller kleinen DIPG Kämpfer, damit kein Kind mehr diesen bisher aussichtslosen Kampf verlieren muss.

Die Bestellung kann per E-Mail an: ein-hase-fuer-emma@web.de unter Angabe des Namens und der Versandadresse bestellt werden. Nach Zahlungseingang gehen die Hasen dann auf die Reise zur neuen Familie.


Nähen Sie einen Hasen – das Schnittmuster erhält man auf Anfrage per Mail.

Zudem gibt es ein Spendenkonto
bei der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte

BIC: GENODEF1INP,
IBAN: DE17 7216 0818 0001 3778 41,
Kontoinhaber Marion Karl.
Im Verwendungszweck „Ein Hase für Emma“ angeben.
(Wer einen Hasen möchte, muss zusätzlich eine E-Mail schreiben).


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