Der Schnuller ist für viele Babies (und Eltern) ein wunderbares Hilfsmittel. Es hilft bei der Beruhigung und beim Einschlafen. Viele Babies kann man ohne Schnulli gar nicht beruhigen. Und der ad-hoc zufriedene Blick des Kindes – sobald es den geliebten Schnulli sieht – ist unbezahlbar.

Warum abgewöhnen & wann?

Sobald das Kleinkind feste Nahrung zu sich nehmen kann – ca. mit 8 Monaten – verschwindet das natürliche Saugbedürfnis. Der Schnuller ist dann nur noch eine geliebte Angewohnheit. Jetzt bietet sich ein optimaler Zeitraum, den Schnulli zu entwöhnen. Denn desto länger man wartet, desto schwieriger wird die Abgewöhnung. Jetzt könnte man versuchen, den Schnuller mit einem Beissring zu ersetzen.

Spätestens zum dritten Geburtstag sollte der Schnuller passé sein. Denn der Schnuller drückt auf den Kiefer und könnte bleibende Schäden verursachen. Wenn dann Zähne wachsen, werden die vom Nuckel verschoben. Hier droht ein „Offener Biss“, der das Kind später beim Kauen stören wird.

Bye, bye, Schnuller!

Am elegantesten ist der Tausch-Deal. Auf keinen Fall sollte man dem Kind den geliebten Schnuller einfach wegnehmen. Das verursacht fürchterlichen Kummer! Hier sind ein paar nette Schnuller-Bye-Bye-Rituale:

Die Schnuller-Fee:

Sie kommt nachts und holt sich den Schnuller. Denn „Feen sammeln Schnuller von süßen Kindern und freuen sich dann ganz doll!“ Gemeinsam legt man den Schnuller an einem besonderen Ort ab und am nächsten Morgen hat die glückliche Fee ein kleines Dankeschön da gelassen.

Die Schnuller-Post:

Gemeinsam verpackt man den Schnuller liebevoll in ein kleines Paket und schickt es an den Weihnachtsmann, das Christkind oder an Omi und Opi. Diese wiederum antworten mit einem netten Dankeschön-Paket.

Der Schnuller-Baum:

In manchen Gemeinden in Deutschland gibt es den Schnuller-Baum. Kinder dürfen hier ihren Schnuller an einem bunten Band anbinden. Das ist hübsch, denn das Kind freut sich, dass sein Schnuller nun mit anderen glücklichen Schnullern am Baum hängen und den Wind genießen darf.

Sollte es in Eurer Gemeinde keinen Schnuller-Baum geben, dann könntet Ihr einen initiieren….?

Bye-Bye auf Raten

Sollte der plötzliche Abschied nicht klappen und das Kind Stress leiden, dann sollte man eine sanfte Entwöhnung probieren. Der Schnuller liegt dann nicht mehr immer und andauernd bereit, sondern man gibt den Schnuller nur noch beispielsweise zum Einschlafen. Irgendwann ist das Kind selber bereit, dem Schnuller Tschüss zu sagen. „Du bist so großartig, schaffst es den ganzen Tag ohne Schnuller… Jetzt bist du schon so groß, dass du dem Schnuller Tschüss sagen kannst.“

Kuschel-Partner

Der Abschied vom Schnuller kann – desto älter das Kind ist – tatsächlich für den Moment ordentlich Kummer bereiten. Lasst Euer Kind einen Kuschel-Partner für die Nacht wählen, während der der Schnuller so ganz besonders wichtig war. Das Kuschel-Tier oder der -Bär darf dann ganz eng umschlungen mit dem großartigen Kind die Nacht verbringen.

Weitere Ideen?

Habt Ihr weitere Ideen für die Schnuller-Entwöhnung? Wir und viele andere Mamis und Papis würden sich freuen, Eure Ideen zu hören.

Mail an redaktion@mampa.eu – Stichwort SCHNULLI


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