Öko-Test hat zehn Babytragen getestet. Vier bekamen ein “gut”. Eltern sollten beim Kauf vor allem auf die korrekte Sitzhaltung des Kindes achten

In einer Trage fühlen sich viele Babys wohl. Die Enge und die schaukelnden Bewegungen erinnern sie an die Zeit in Mamas Bauch und wirken beruhigend. Auch viele Eltern schätzen Babytragen. Denn damit lässt sich der kleine Schatz schnell und einfach transportieren. Doch der Kauf einer solchen Trage sollte gut überlegt sein. Dabei kann die Bewertung durch Ökotest helfen.

Das sind die Babytragen-Testsieger

Von zehn getesteten Produkten erhielten vier Babytragen von Ökotest die Note “gut”. Die Testsieger sind

  • Manduca Babytrage XT Cotton Denimberry-Toffee
  • Ruckeli Basic Slim Babytrage Light Taupe
  • Girasol MySol Halfbuckle, Blue Tweed Recycling Collection
  • Storchenwiege BabyCarrier Terra

Auf den hinteren Plätzen landeten die übrigen getesteten Produkte. Bei ihnen handelte es sich um Baby Björn Babytrage Harmony 3D-Netzstoff, DidyKlick 4u, Ergobaby Omni Breeze Babytrage Softflex Mesh, Kokadi Tragehilfe Flip Babysize, Primeo Babytrage und Stokke Limas Carrier Plus.

Korrekte Sitzhaltung ist wichtig

Je kleiner der Säugling, desto wichtiger ist bei Babytragen die korrekte Sitzhaltung. Ein Kind sollte in der Anhock-Spreiz-Haltung transportiert werden. Diese Position fördert die gesunde Hüftentwicklung. Dafür sitzt das Kind in Bauchposition am Bauch des Tragenden, seine Knie sind in etwa auf Höhe des Nabels. Bei einem von Öko-Test getesteten Produkt war diese Haltung kaum möglich. Bei zwei anderen Tragen gab es Abzüge, weil sie auch die Fronttrageposition empfahlen. Dabei blickt das Kind nach vorne, meist hängen seine Beine lose nach unten und können nicht in die so wichtige Anhock-Spreiz-Haltung gebracht werden.

Vorsicht vor Schadstoffen in Babytragen

Ob mit ihrer Haut oder dem Mund – Babys kommen mit vielen Stellen von Babytragen in Berührung. Umso wichtiger, dass diese Produkte schadstoffrei sind. Doch das ist leider nicht bei allen Produkten der Fall. Das von Öko-Test beauftragte Labor fand in den Gurten von vier Produkten aus seiner Sicht besorgniserregende Werte des toxischen Elements Antimon. Es gilt als Haut- und Schleimhautreizend. Zudem stellten die Experten in zwei Tragen halogenorganische Verbindungen fest, die als allergieauslösend gelten. Die ausführlichen Testergebnisse findest du bei Öko-Test.

Foto: unsplash / Kelly Sikkema

Autorin: Kirsten Hemmerde


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