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Mit dem Start des neuen Streaming-Angebots Star, das mit seinen Inhalten vor allem auf erwachsene Zuschauer ausgerichtet ist, erhalten Disney+ Abonnenten ab dem 23. Februar Zugriff auf noch mehr Serien, Filme, Originals und Dokumentationen. Diese neue sechste Welt wird vollständig in die Disney+ App integriert und über eine eigene Kachel auf der Startseite abrufbar sein.

Neu und noch sicherer: Auf was Kids Zugriff haben, wird im Profil festgelegt, Foto: © Disney

Damit Disney+ auch weiterhin ein sicheres Umfeld für Familien bleibt, das altersgerechte Unterhaltung in allen Facetten für Kinder bereithält, gibt Disney+ allen Nutzern gleichzeitig zum Launch von Star dank einer verbesserten Kindersicherung die Möglichkeit, auch weiterhin die volle Kontrolle über die abrufbaren Inhalte zu behalten.

Bisher war es Eltern in der Disney+ App bereits möglich, für ihre Kinder ein separates Profil anzulegen. Die neue verbesserte Kindersicherung beinhaltet nun zudem die Option, den Zugang zu Titeln für bestimmte Profile auf der Grundlage von Inhaltsbewertungen zu beschränken. Das heißt konkret: Wird das Angebot von Star ab dem 23. Februar zum ersten Mal aufgerufen, können Abonnenten ihre Einwilligung für den Zugriff auf Inhalte für ältere Jugendliche (ab 16 Jahren) und Erwachsene erteilen. Im Anschluss lässt sich die freigegebene Altersstufe für jedes Profil ganz nach Wunsch auf 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahre festlegen.

Genau das richtige für Kinder: Auf Disney+ gibt es zahlreiche Filme und Serien für jede Altersgruppe, Foto: © Disney

Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, bleibt Disney+ bei der aktuellen Altersfreigabe von 12 Jahren, wobei eine Änderung jederzeit in den Profileinstellungen möglich ist. Die neue Funktion erlaubt es also, verschiedene Profile mit unterschiedlichen Altersfreigaben zu versehen und ermöglicht Familien damit ultimative Flexibilität für alle Altersgruppen und zugleich umfangreichen Jugendschutz. Außerdem wird es möglich sein, eine PIN zu erstellen, um Profile mit Zugang zu Inhalten für eine höhere Altersstufe zu sperren.

Eine weitere Möglichkeit, sichere Inhalte für Kinder auszuwählen, bietet nach wie vor die Download-Funktion für mobile Geräte: Eltern können Filme und Serien für ihre Kinder herunterladen, die zu einem späteren Zeitpunkt offline angeschaut werden können.

Wir haben mit dem Medienexperten Thomas Feibel darüber gesprochen, wie ein verantwortungsvoller Umgang von Kindern mit Streaming-Plattformen aussehen sollte:

Medienexperte und Buchautor THOMAS FEIBEL leitet das Büro für Kindermedien in Berlin, Foto: © Hoffotografen

Hr. Feibel, wie stehen Sie zu Streaming Angeboten?

Kaum etwas hat das Sehverhalten von Erwachsenen und Kindern so stark verändert wie das filmische Angebot von Streamingdiensten. Wer Streamingdienste nutzt, muss sich nicht länger nach dem festen inhaltlichen und zeitlichen Diktat des linearen Fernsehens richten, sondern kann vollkommen frei entscheiden, wann und was geschaut wird. Die Inhalte versprechen meist über einen längeren Zeitraum einen verlässlichen Zugriff. Für Kinder haben Streamingdienste darüber hinaus den Vorteil, dass sie nicht mit Werbung behelligt werden. Eltern sind natürlich mit jenen Streamingdiensten besonders gut beraten, die altersgerechte Inhalte bieten und großen Wert auf Jugendschutzeinstellungen legen.

Warum ist es wichtig, dass es Bereiche für Kinder und für Erwachsene gibt?

Getrennte Bereiche für Kinder und Erwachsene sind sehr wichtig, denn sie schützen Kinder vor Inhalten, für die sie noch nicht alt genug sind.  Besonders jüngere Kinder können durch Filme und Serien, die nicht für ihr Alter geeignet sind, überfordert werden oder Angst bekommen. Darum empfinden die meisten Kinder geschützte Zugänge und Kindersicherungen auch nicht als Restriktion, wenn ihnen ihre Eltern früh vermitteln können, dass sie so nur auf Inhalte zugreifen, die speziell für ihr Alter und ihre Reife gedacht und gemacht worden sind. Eltern wiederum erhalten Zugriff auf Medien, die eigens für die Zielgruppe Erwachsene entwickelt wurden. Kinder verstehen das, wenn wir es ihnen so erklären.

Was sind die wichtigsten Punkte, auf die Eltern beim Streamen achten sollten?

Beim klassischen Fernsehen besitzen feste Sendezeiten auch einen starken Ritualcharakter. Darum sind oft bestimmte Sendungen mit bestimmten Uhrzeiten konnotiert, die Eltern gut im Blick und die ein Ende haben. Bei Streamingdiensten sollten Eltern deshalb feste Nutzungszeiten vereinbaren und deren Einhaltung kontrollieren. Denn wenn meist alle Folgen einer Serie sofort zur Verfügung stehen, fällt es Kindern deutlich schwerer sich ihrem Sog zu entziehen. Sie sind dann auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, da sie noch über keine Selbstregulation verfügen und in der Mediennutzung jegliches Zeitgefühl verlieren. Haben Kinder eigene Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphone, die sie alltäglich für Hausaufgaben und Kommunikation nutzen, ist natürlich die ständige Verführung zum Serienschauen besonders groß. Damit Kinder und Jugendliche nur an Inhalte gelangen, die für ihr jeweiliges Alter geeignet sind, sollten Eltern die Jugendschutzmaßnahmen nutzen und die Einstellung der Altersfreigabe vornehmen.

Mehr Informationen gibt es unter DisneyPlus.com.


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