Erst Greifen und Strampeln, dann Robben, Krabbeln und schließlich Laufen: Babys haben von Anfang an einen natürlichen Drang nach Bewegung. Sie setzen sich auf diese Weise mit ihrer Umwelt auseinander und machen Erfahrungen mit allen Sinnen. Körperliche Aktivität wirkt sich schon von Anfang an positiv auf die Gesundheit von Kindern aus. Eltern können sie dabei aktiv unterstützen.

Täglich Möglichkeiten zur Bewegung schaffen
Säuglinge sollten sich täglich so oft wie möglich bewegen können. Eltern können ihre Babys spielerisch dazu anregen. Auch alltägliche Situationen wie das Wickeln, Anziehen oder Baden können sie für Bewegungsanreize nutzen. Eltern müssen aber nicht ständig aktiv Angebote machen. Vielmehr gilt es, Impulse des Kindes aufzugreifen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Eine sichere, aber anregend gestaltete Umgebung – zum Beispiel auf einer Decke auf dem Boden – kann dem Baby helfen, seine motorischen Fähigkeiten im eigenen Tempo selbständig zu entdecken und zu entwickeln. Dazu gehören beispielweise die Bauch- und die Rückenlage, Strampeln, Robben, Rollen, Rutschen und Krabbeln.

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Auch Angebote wie Krabbelgruppen, Babyschwimmen oder Eltern-Kind-Turnen fördern die körperliche Aktivität und die motorische Entwicklung, denn Kinder lernen durch Nachahmung. Die tägliche Bewegung zu Hause können diese Kurse ergänzen, nicht ersetzen.

Einschränkende Situationen meiden
Damit Babys ihrem natürlichen Bewegungsdrang folgen können, sollten sie möglichst nicht für längere Zeit in Autositzen, Kinderwagen und Hochsitzen „geparkt“ werden. Dort sind sie in ihrer Bewegung eingeschränkt und können sich nicht frei ausprobieren. Gleichzeitig sind Ruhephasen wichtig für die gesunde Entwicklung von Babys. Eltern sollen daher auf das Bedürfnis ihres Säuglings nach Ruhe achten und seinen Wach-Schlaf-Rhythmus unterstützen. Rituale wie gemeinsames Bücheranschauen oder Entspannungsmusik können dabei helfen.
Quelle: Netzwerk Gesund ins Leben
Fotos: Pexels / Nguy und Yan Krukov
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