Fluorid spielt ab der Geburt eine wichtige Rolle bei der Zahngesundheit von Kindern. Der Mineralstoff härtet den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Karies. Viele Zahnpasten und Mundspülungen enthalten Fluorid, genauso unser Trinkwasser. Selbst wenn man die Milchzähnchen noch nicht sieht, sind sie schon im Kiefer angelegt und können gezielt gestärkt und geschützt werden.

Diese Fluorid-Mengen empfehlen Experten
Das Netzwerk Gesund ins Leben hat Tipps für die Fluorid-Versorgung im Säuglings- bis Kleinkindalter:
- Ab der Geburt: Einmal täglich eine Tablette mit Fluorid (0,25 mg) in Kombination mit Vitamin D (400–500 I.E.). Die meisten Eltern starten damit ab der zweiten Lebenswoche.
- Ab Zahndurchbruch: Sobald der erste Zahn zu sehen ist, haben Eltern die Wahl: Entweder sie geben Fluorid und Vitamin D weiter als Tablette und putzen die Zähnchen ohne Zahnpasta bzw. mit einer Zahnpasta ohne Fluorid. Oder sie verwenden bis zu zweimal täglich eine reiskorngroße Menge Zahnpasta mit Fluorid (1.000 ppm) beim Zähneputzen. Dann bekommt das Baby kein Fluorid mehr in Tablettenform, sondern nur noch Vitamin D. Tipp: Die Mini-Menge Zahnpasta lässt sich leichter dosieren, wenn Eltern z. B. mit einer Nadel ein kleines Loch in die Schutzfolie über der Tubenöffnung piksen, anstatt diese abzuziehen.

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- Ab dem ersten Geburtstag: Die Milchzähne sollten zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Zahnpasta (1.000 ppm) geputzt werden.
- Zwei bis sechs Jahre: Die Zähne sollten zwei bis dreimal täglich mit fluoridhaltiger (1.000 ppm) Zahnpasta geputzt werden. Dabei wird die Zahnpasta nun erbsengroß dosiert.
Wichtig: Auf die Dosierung achten!
Es ist wichtig, sich an die Mengenangaben zu halten, da Fluorid auch überdosiert werden kann. In den ersten acht Lebensjahren entwickeln sich die bleibenden Zähne. Wenn in dieser Zeit Fluorid in zu hohen Mengen aufgenommen wird, können Flecken und Verfärbungen auf den bleibenden Zähnen entstehen. Das passiert aber nur, wenn regelmäßig zu viel Zahnpasta genutzt wird, nicht wenn das ab und zu versehentlich geschieht.
Quelle: Netzwerk Gesund ins Leben
Fotos: Pexels / Ann ZZZ und rdne
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