Was steht an im Garten und auf dem Balkon? Hier einige Tipps:

Ziersträucher: 
Alle Sträucher, die im Sommer und Herbst erst blühen, können jetzt noch kräftig zurückgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise die Sommerflieder, die Bartblume oder auch der Hibiskus. Alle Frühjahrsblüher wie Mandelbäumchen, Forsythie und Ranunkelstrauch erhalten ihren Schnitt erst nach der Blüte.

Gemüsebeet: 
Jetzt kann man bereits Blattgemüse wie Spinat, Rucola und Mangold ins Freie säen. Aber auch Rettiche, Radieschen, Zuckererbsen und Kohlarten eignen sich für die Anzucht im Freien. Wer Salat, Kohlrabi und Co als Jung-Pflänzchen ins Beet bringt, sollte für sehr kalte Nächte immer eine Abdeckung bereithalten. Nach der Pflanzung sorgt eine Mulchschicht für Schutz vor Trockenheit und Verschlämmung des Bodens bei starken Regen. Im Warmen vorgezogenes Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika sollte – bei ausreichender Belichtung – schon mal kühler gestellt werden. Sonst werden die Pflanzen zu langtriebig und brechen leicht bei der Umsiedelung ins Beet im Mai.

Staudenbeet: 
Inzwischen spitzen die meisten Stauden gut erkennbar mit neuen Trieben aus dem Boden. Die vertrockneten Triebe vom Vorjahr werden ebenso entfernt wie die abgestorbenen Pflanzenteile, die den Boden bedecken. Jetzt kann die Sonne direkt auf den Boden treffen und ihn gut erwärmen. Stauden, die im Sommer und Herbst blühen, können jetzt noch vorsichtig ausgegraben und geteilt werden. Das bringt blühfaul gewordene Pflanzen wieder in Schwung. Auch Neupflanzungen in bestehende Lücken der Rabatte kommen jetzt in den Boden. Danach hilft auch hier eine neu aufgebrachte Mulchschicht, die Verdunstung an heißen Tagen zu reduzieren und spart zudem Gießarbeit. Nur auf Rindenmulch sollten Sie im Staudenbeet verzichten, er behindert manche Stauden darin, sich in die Breite zu entwickeln. Hat man kein anderes Mulchmaterial zur Verfügung, ist Kompostmulch vom Kompostwerk eine gute Alternative.

Die Schachbrettblume: Eine filigrane Schönheit im April. Foto: LRA, Stephanie Fleiner

Quelle: Landratsamt Regensburg