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Verbrennungen: So schützt du dein Baby | mampa

Neu bei der Vorsorgeuntersuchung U2 ist der Info-Flyer von Paulinchen, der Initiative für brandverletzte Kinder. Die Broschüre enthält wichtige Botschaften und Tipps, um Babys vor Verbrennungen zu bewahren.

Flyer zum Schutz vor Verbrennungen

Dr. Christoph Beckmann, leitender Oberarzt für die Bereiche Neonatologie, Intensivmedizin und Schwerbrandverletzte im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Hamburg, berichtet: „Im Klinikalltag sehen wir immer wieder Verbrühungen bei Säuglingen und Kleinkindern – beispielsweise durch heißen Tee oder Wasserkocher – und oft schwere Kontaktverbrennungen an Herdplatte oder Kamin-Öfen, bei Neugeborenen auch durch zu heiße Körnerkissen. Kinder unter zwei Jahren gehören zur Hochrisikogruppe bei Verbrennungen und Verbrühungen. Die Haut eines Babys ist viel dünner als die eines Erwachsenen, sie wird viel schneller und tiefer verletzt.“

Um Eltern so früh wie möglich für Verbrennungs- und Verbrühungsgefahren im Kindesalter zu sensibilisieren, hat Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den Flyer „So schützen Sie ihr Baby vor Verbrennungen und Verbrühungen“ entwickelt. Er soll ab sofort bei der Vorsorgeuntersuchung U2 überreicht werden.

Tipps zum Schutz vor Verbrennungen:

  • Temperatur bei Badewasser, Fläschchen oder Babybrei prüfen.
  • Nichts Heißes trinken, wenn das Baby auf dem Arm oder auf dem Schoß, in der Trage oder im Tragetuch ist oder gestillt/gefüttert wird.
  • Heiße Flüssigkeiten kippsicher und außer Reichweite des Babys abstellen.
  • Auf Wärm­flaschen verzichten oder sie nur warm befüllen und gut verschließen.
  • Babys nach dem Baden nicht mit dem Föhn trocknen.
  • Den Föhn nicht zur Beruhigung ins Bettchen legen.
  • Auf eine Wärmelampe in direkter Nähe des Babys verzichten.
  • Babys nicht der direkten Sonne aussetzen. Vorsicht, Sonnenbrand!
  • Temperatur von Körnerkissen gut prüfen.
  • Heizdecken gehören nicht ins Babybett.
  • Das kindliche Umfeld regelmäßig auf Gefahren prüfen und Schutzmaßnahmen anpassen.

„Ein Baby kann nicht sagen, wenn etwas zu heiß ist und sich nicht wegbewegen. Mit dem neuen U2-Flyer werden junge Eltern über Verbrennungs- und Verbrühungsgefahren informiert, damit sie ihr Baby schützen können. Unser Wunsch ist es, dass alle Eltern in Deutschland diesen Flyer bei der U2-Untersuchung direkt nach der Geburt erhalten,“ sagt Susanne Falk, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. Den Flyer gibt es auch zum Download unter www.paulinchen.de.

Titelfoto: Pexels / Engin Akyurt

Quelle: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

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