Trotz Inflation und steigenden Kosten wollen viele Deutsche ihr Budget für Weihnachtsgeschenke nicht reduzieren. Rund 520 Euro gibt jeder durchnschnittlich für Präsente aus.

Geschenke als Lichtblick in herausfordernden Zeiten. So könnte man das Ergebnis der Weihnachtsstudie der FOM Hochschule sehen. Denn: Die Mehrheit aller Deutschen plant, sich bei den Ausgaben für Weihnachtsgeschenke nicht einzuschränken. Rund 520 Euro wollen die über 35.000 befragten Personen im Schnitt ausgeben. Das ist ungefähr das Niveau des Vorjahres.

Krise wirkt sich kaum auf Weihnachtsgeschenke aus

Sechs von zehn Befragten gaben an, dass die gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel sich nicht auf den Kauf ihrer Weihnachtsgeschenke auswirken. Nur jeder Dritte plant, wegen höherer Lebenshaltungskosten das Budget für Geschenke zu reduzieren. So wollen sich acht Prozent der Befragten aus Sorge um ihre berufliche Zukunft beim Präsentekauf einschränken. Hohe Benzinpreise sind für 21 Prozent aller Teilnehmer ein Grund, beim Shoppen zurückhaltender zu sein. Die Ergebnisse haben Prof. Dr. Oliver Gansser, den wissenschaftlichen Leiter der FOM Weihnachtsstudie, überrascht: „Wir hätten erwartet, dass sich die aktuellen Krisen und Herausforderungen stärker auf die Kauflaune der Deutschen auswirken. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass mit dem Weihnachtsfest der Wunsch nach Tradition und einem ritualisierten Familienerlebnis einhergeht.“

Shopping lieber vor Ort als Online

Wo kaufst du deine Weihnachtsgeschenke? Die meisten Deutschen bevorzugen den stationären Handel. Einkaufszentrum, Fußgängerzone, Boutique oder Fachhandel sind für sie die favorisierten Einkaufsorte. Das Online-Shopping kommt an zweiter Stelle. Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind übrigens Bücher, Kleidung, Schuhe und Accessoires sowie Kosmetik und Parfüms. Am meisten Geld geben die Weihnachtseinkäufer aus, wenn sie ein Smartphone unter den Tannenbaum legen möchten.

Männer als Last-Minute-Weihnachtsgeschenke-Käufer

Die Studie bestätigte, was viele Partner bereits aus ihrer Beziehung kennen: Frauen erledigen ihre Weihnachtseinkäufe deutlich eher. Während sie vermehrt zwischen Oktober und November den Großteil ihrer Weihnachtsgeschenke besorgen, gehen viele Männer auch in der letzten Woche vor Weihnachten noch auf Shoppingtour. Die beliebteste Einkaufszeit für beide Geschlechter liegt übrigens in den ersten beiden Dezemberwochen, dann ist rund ein Drittel von ihnen unterwegs in Sachen Präsente.

Foto: Pexels / Freestockorg

Autorin: Kirsten Hemmerde


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