Manchmal sieht es spooky aus: Das runde Bäuchlein bewegt sich. Da wird die Haut von innen gedellt, oder es zuckt. Das Baby im Bauch ist munter.

Wenn die Zuckungen im Rhythmus kommen, ist es wahrscheinlich, dass der Fötus Schluckauf hat. Um die 25. Schwangerschaftswoche kann der Schluckauf beginnen und bis zur Geburt immer wieder vorkommen.

Der Schluckauf trainiert die Atemmuskulatur des Fötus – eine optimale Vorbereitung auf das Atmen nach der Geburt. Für ungefähr 35 Millisekunden simuliert der Körper den Atemvorgang: Das Zwerchfell, die Rippen- und die Nackenmuskulatur ziehen sich zusammen, die Lunge dehnt sich aus.


Keine Sorge. Der Fötus kann sich nicht verschlucken. Die Stimmritze des Ungeborenen Kindes ist fest verschlossen. Somit kann kein Fruchtwasser in die Lunge geraten. In der kleinen Lunge selbst ist noch keine Luft zu finden – der Fötus atmet über Plazenta und Nabelschnur.


Nach der Geburt haben Babies auch oft Schluckauf. Beim Stillen, beispielsweise, verhindert das Hicksen, dass das Baby die Muttermilch einatmet und daran erstickt.