In der Regel bevorzugen Ärzte, Habammen und auch die meisten werdenden Mamas eine natürliche Geburt. Doch ab und an ist ein Kaiserschnitt vonnöten.

WOHER KOMMT DER NAME KAISERSCHNITT?

Der Kaiserschnitt. Die Sekundäre Sectio.

wird eingesetzt, wenn im Verlauf einer natürlichen Geburt festgestellt wird, dass die natürliche Geburt nicht klappt, beispielsweise, wenn die Nabelschnur das Baby zurück hält.

Manche Mütter sind nach einem Kaiserschnitt enttäuscht, manche sind von sich enttäuscht, weil sie meinen, versagt zu haben. Dafür gibt es keinen Grund! Ein Kaiserschnitt wird immer dann gewählt, wenn es medizinische Gründe gibt.

Der “Not”-Kaiserschnitt:

Der Notkaiserschnitt wird eingesetzt, wenn es Kompliktionen bei der Geburt gibt, wenn das Leben der Mutter oder des Kindes gefährdet ist.

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Der geplante Kaiserschnitt. Primäre Sectio.

Der geplante Kaiserschnitt wird von Ärzten empfohlen, wenn schon vor der Geburt klar ist, dass es medizinische Komplikationen geben kann – beispielsweise wenn die Mama nach einem ersten Kaiserschnitt recht bald erneut schwanger wird. Hier könnte die Kaiserschnittnarbe während der folgenden Geburt platzen und dann das Leben der Mutter und/oder des Kindes gefährdet sein.

Manche Mütter entscheiden sich aber auch aus freien Stücken für einen Kaiserschnitt – womöglich weil die Angst vor den Schmerzen während der Geburt zu groß ist.

Die Vorteile eines (geplanten) Kaiserschnitts:

  • Die Eltern dürfen sich oftmals das Geburtsdatum aussuchen und sie können die Tage vor und nach der Geburt ruhiger planen.
  • Die Geburt ist stressfreier und sicherer für das Baby, da Komplikationen wie Sauerstoffmangel vermieden werden können
  • Es gibt keinen Dammriss
  • Beckenbodenprobleme wie Harninkontinenz werden vermieden
  • Die Geschlechtsorgane der Frau werden nicht gedehnt

Die Nachteile eines Kaiserschnitts:

  • Ein Kaiserschnitt ist eine Operation – mit allen möglichen Komplikationen
  • Man muss in der Regel länger im Krankenhaus bleiben – in der Regel bis zu 5 Tage.
  • Die Kaiserschnitt-Narbe muss verheilen. Das dauert oftmals lange und die Wunde tut weh. In der Regel erhält man entsprechende Schmerzmittel, mit denen man auch stillen kann.
  • Die Wunde könnte sich entzünden
  • Zuhause braucht man mehr Hilfe, da man wegen sich wegen der Narbe schonen muss
  • Womöglich schiesst die Milch einen Tag später ein, als bei einer normalen Geburt.
  • Bei manchen Kaiserschnitt-Entbindungen muss das Fruchtwassser aus den Lungen des Babys abgesaugt werden, da es nicht durch die Enge des Geburtskanals heraus gepresst wird.
  • Auf Sport, bei dem die Bauchmuskeln beansprucht werden, muss man eine Weile verzichten.

Wichtig ist, für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Erzählt Eurem Arzt*in von Euren Gedanken, Sorgen, Ängsten. Sie können Euch in jeder Hinsicht aufklären und beraten.

Übrigens

In Deutschland kommt etwa jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Viele Eltern wünschen sich sogar einen Kaiserschnitt, um ihrem Kind einen ganz bestimmten Geburts-Tag zu ermöglichen, eine Schnapszahl, beispielsweise. Dieser Grund wird von Ärzten allerdings nicht so gerne gehört.

WOHER KOMMT DER NAME KAISERSCHNITT….?


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