Familienvater und Lifecoach Damian Richter hilft dabei, was Eltern ihren Kinder auf die Frage nach dem Weihnachtsmann antworten können.

Früher oder später kommt sie, die Frage aller Fragen. Damian Richter weiß, was das für Eltern bedeutet: “Die Frage nach der Existenz des Weihnachtsmannes oder des Christkindes treibt so manche Eltern in der besinnlichen Zeit die Schweißperlen auf die Stirn. Wollen sie doch weder ihren Nachwuchs anlügen noch den Zauber der Weihnacht frühzeitig beenden.”

Damian Richter ist Familienvater, Lifecoach und Erfolgstrainer, Unternehmer sowie Investor. Er verrät seine Tipps, was Eltern auf die Frage ihres Kindes nach dem Weihnachtsmann antworten können.

Gleichzeitig weist der Familienvater und Lifecoach darauf hin, dass der Glaube an Weihnachtsmann oder Christkind in der kindlichen Entwicklung verankert ist: “Bis etwa zu einem Alter von sieben Jahren leben Kinder gerne in einer Fantasiewelt, einer magischen Wirklichkeit, in der auch Weihnachtsmann und Christkind ihren festen Platz haben. Das ist zunächst einmal etwas Schönes, Trostspendendes. Eltern dürfen, sofern sie dies wollen, also völlig schadlos an diese mystischen Gestalten glauben lassen – wenn dann aber doch die Frage nach der Wahrheit auftaucht, plädiere ich immer dafür, die Kinder nicht bewusst hinters Licht zu führen.”

Wie sollen Eltern mit der Frage nach dem Weihnachtsmann umgehen?

Eltern sind für ihre Kinder wichtige Vertrauenspersonen. Sie anzulügen, wenn sie nach dem Weihnachtsmann fragen, kann dieses Vertrauensverhältnis beschädigen. Damian rät zu Feingefühl: “Fragt das Kind etwa direkt, ob es den Weihnachtsmann denn wirklich gibt, dann können Eltern auch erst einmal Gegenfragen stellen: ‚Was meinst du denn? Wie stellst du ihn dir vor?‘ Dann merkt man oft, ob Kinder wirklich schon bereit dafür sind, ihren Glauben an diese Gestalten aufzugeben.” Hast du den Eindruck, dein Kind möchte noch weiterhin daran glauben, ist aber etwas verunsichert? Dann, so Damians Tipp, “kann es auch hilfreich sein, den Kleinen zu sagen, dass man selbst nicht wisse, ob der Weihnachtsmann existiert, aber dass man es schon glaube.” Damit lässt du ihm seinen Wunsch nach magischen Gedanken.

Ältere Geschwisterkinder einweihen

Damit sich ältere Geschwisterkinder nicht verplappern, solltest du sie einweihen. Mach ihnen deutlich, dass sie Erwachsenenwissen haben und sie den jüngeren Geschwistern den Glauben an Weihnachtsmann oder Christkind lassen sollen. Du fragst dich, ob du dein Kind vielleicht in einem gewissen Alter bewusst über die Existenz der Weihnachstfiguren aufklären solltest? Das ist laut Coach Damian nicht nötig: “In der
Regel kommen die Kinder im Schulalter selbstständig der schönen Geschichte auf die Spur oder erfahren es von Freunden.”

Titelfoto: Pexels / pixabay








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