Foto Adventskalender: Unsplash / Markus Spiske

Adventskalender haben eine lange Tradition. Zu Anfang waren lediglich Bildmotive hinter den Klapptürchen, die die Wartezeit aufs Christkind verkürzen sollten. Mit der Zeit nahmen Umfang und Wertigkeit der Kalender immer weiter zu. Ob Schokolade, Bücher oder Spielzeug – es ist eine ganze Industrie entstanden, die alljährlich farbenfrohe und mitunter auch teure Kalender auf den Markt bringt. Individuell sind dagegen selbst befüllte Kalender. Hier kannst du persönlich abgestimmte Kleinigkeiten auswählen und hinter die Törchen legen.

Boxen, Socken oder Umschläge: Die Basis für den Adventskalender

Bevor es ans Befüllen geht, stellt sich die Frage nach der Adventskalender-Basis. Du kannst kleine Boxen nehmen oder auch 24 verschiedene Söckchen. Die Socken kannst du – genau wie übrigens auch Briefumschläge – ganz praktisch mit Klammern an eine Leine hängen. Die Zahlen bringst du am besten mit einem goldenen Stift oder Zahlen-Stickern auf. Im Handel gibt es mittlerweile auch Holzboxen mit 24 Einschüben. Das ist besonders nachhaltig, weil du diese Art des Adventskalenders jedes Jahr wieder verwenden kannst.

Für Babies und Kleinkinder

Auch die jüngsten Familienmitglieder können schon mit einem Adventskalender bedacht werden. Idealer Inhalt sind praktische Dinge, die ein Baby benötigt. Ob Schnuller, Nachtlicht, kleine Wärmflasche, Unkaputtbar-Bücher, Stoppersocken, Mützchen, Handschuhe oder Beißringe – es gibt eine Menge, was kleine Erdenbürger brauchen können. Damit ist der Kalender auch ein tolles Geschenk von Paten oder den Großeltern.

Kleinkinder erleben den Zauber der Weihnachtszeit bereits hautnah mit. Sie freuen sich, jeden Tag ein Päckchen auspacken zu dürfen und lernen so, geduldig auf den nächsten Tag – und das nächste Türchen – zu warten. Passende Inhalte sind zum Beispiel Pixi-Bücher, gesunde Snacks wie Maisflips oder Rosinen, extra dicke Lern-Buntstifte und dazu passende Malbücher. Auch Spiel-Sets von Duplo oder Playmobil 123 machen sich gut im Kalender. Damit es nicht zu teuer wird, können die einzelnen Teile des Sets auch auf mehrere Tage aufgeteilt werden.

Darüber freuen sich Kita- und Schulkinder

Sind die Kinder ein bisschen älter, dürfen auch mal ein paar Leckereien in den Adventskalender. Ob Schoko-Nikoläuse, Weingummi, Kekse oder Lebkuchen – die kleinen Leckermäuler werden sich freuen. Ist dein Kind Fan einer bestimmten Serie wie zum Beispiel Ninjago, Ladybug oder Paw Patrol, kannst du auch hiervon kleine Sammelfiguren, Puzzles, Zeitschriften oder Malbücher einpacken. Mädchen freuen sich oft über Schmuck oder Haarbänder, Jungs über kleine Autos. Auch Lego oder Playmobil-Sets werden sicherlich gut ankommen. Soll es zwischendurch etwas Besonderes sein? Dann verpacke doch einen Gutschein fürs Kino oder die Eisbahn. Und wenn es einmal schnell gehen soll, kannst du auch einen bereits fertigen Adventskalender kaufen und die Inhalte in deine Boxen packen. Das ist übrigens meist auch eine besonders günstige Methode.

Adventskalender für den Partner oder die Freundin

Je älter die Personen werden, umso mehr wissen sie den liebevoll selbst befüllten Adventskalender zu schätzen. Kleinigkeiten für sie und ihn gibt es in der Drogerie oder dem Supermarkt – zum Beispiel Badezusätze, kleine Düfte oder leckere Snacks. Wer die Vorlieben des Beschenkten kennt, kann den Kalender darauf abstimmen. Wie wäre es mit 24 Wandertipps in der Umgebung, 24 verschiedenen Biersorten oder auch 24 kleinen Tafeln Schokolade? Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Für einen individuellen Last-Minute-Adventskalender bieten sich Pralinen-Packungen an. Hier kannst du mit Zuckerguss einfach die Zahlen eins bis 25 auf die Pralinen oder Schokostückchen schreiben. Vielleicht ist auch ein Online-Adventskalender eine Alternative? Du kannst ihn einfach erstellen, Fotos, Videos und Audios einbinden und an viele Freunde und Familienmitglieder verschicken.

Autorin: Kirsten Hemmerde


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