Fermentiertes Gemüse: Sauer und gesund!

Macht haltbar, stärkt Darm, Immunsystem und ist voll im Trend: Das Fermentieren von Gemüse. Ursprünglich genutzt um einen Gemüsevorrat für die kalte Jahreszeit anzulegen, schätzen Verbraucherinnen und Verbraucher das Fermentierten heute auch wegen seiner guten Verträglichkeit und des aromatischen Geschmacks. Als Rohkostportion zur Vesper, als Zutat im Salat, Topping auf der Suppe oder Sandwich-Belag ist fermentiertes Gemüse vielseitig einsetzbar.


Das Grundprinzip ist einfach:

„Gemüse klein schneiden, raspeln oder stampfen und zusammen mit gesalzenem Wasser in Schraubgläsern vergären“, erklärt Silke Gulder, Ernährungsexpertin beim VerbraucherServiceBayern im KDFB e.V. Hierbei verwandeln vor allem Milchsäurebakterien, die natürlicherweise am Lebensmittel vorhanden sind, den im Gemüse enthaltenen Zucker in Gase, Alkohol und Säuren.

Nach etwa einer Woche Lagerung bei Raumtemperatur ist die Fermentation abgeschlossen und der Inhalt der Gläser ist, kühl gelagert, bis zu einem Jahr haltbar. „Besonders positiv an fermentiertem Gemüse sind die darin enthaltenen Milchsäurebakterien. Sie stärken unsere Darmflora und damit unser Immunsystem“ kommentiert Gulder: „Der Gärprozess verbessert außerdem die Verfügbarkeit von Mineralstoffen und reduziert gleichzeitig die Menge unerwünschter Pflanzenstoffe im Gemüse wie Oxal- oder Phytinsäure“.


www.verbraucherservice-bayern.de


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