Ob als „Glow-Up“ Drink für eine strahlende Haut und einen gesunden Darm oder als isotonisches, proteinreiches Erfrischungsgetränk nach dem Sport – fermentierte Milchgetränke liegen im Trend. Dazu zählen unter anderem Kefir, Ayran und Buttermilch. Diesen wird nachgesagt, besonders bekömmlich zu sein und die Darmgesundheit zu fördern. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) ordnet ein, inwiefern diese Produkte gesundheitsfördernd sind.

Buttermilch
Buttermilch entsteht als Nebenprodukt bei der Butterherstellung, wenn sich das Fett von der Flüssigkeit trennt. Anschließend werden Milchsäurebakterien zugesetzt.

Kefir
Für die Herstellung von Kefir werden Kuhmilch oder Sahne mithilfe von Milchsäurebakterien und Hefen („Kefirknöllchen“) fermentiert. Dadurch entsteht der typische leicht säuerliche und prickelnde Geschmack. Im Handel wird überwiegend „milder Kefir“ angeboten. Dieser wird mit speziellen standardisierten Starterkulturen hergestellt und enthält daher weniger Kohlensäure und kaum Alkohol.

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Ayran
Ayran besteht aus Joghurt, Wasser und Salz und ist vor allem in der türkischen Küche weit verbreitet. Im Vergleich zu Buttermilch und Kefir weist Ayran jedoch einen relativ hohen Salzgehalt auf. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bei diesem Getränk darauf achten, die empfohlene tägliche Salzzufuhr von sechs Gramm nicht zu überschreiten.

Fermentierte Milchgetränke können Darmgesundheit unterstützen
„Alle drei Sauermilchprodukte sind eiweißreich und liefern Calcium, Kalium und B-Vitamine. Durch ihren geringen Fett- und Kaloriengehalt eignen sie sich daher gut als sättigende Zwischenmahlzeit“, erklärt Julia Dietzsch, Ernährungsexpertin beim VSB. Die enthaltenen lebenden Milchsäurebakterien fördern das Wachstum nützlicher Darmbakterien. Buttermilch, Kefir und Ayran können demnach bei regelmäßigem Verzehr eine günstige Wirkung auf das Darmmikrobiom und somit auf das Immunsystem haben.
Quelle: VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB)
Fotos: Pexels / Farklimavi, Engina Kyurt
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